Mittwoch, 26. August 2015

Wenn ein Begabter die Normalo'Welt preist - mit Till Reiners

Hallo zusammen

Heute keine Zeichnung - aber was Till Reiners da bekömmlich verquarkt ist von selbem Gedankengut wie der ganze Blog hier: es einfacher halten - total krass einfacher. Viel Spass dabei.

Ich werde im HB-HS-Blog noch ein Video einlegen, wo Till Reiners denkt. Ich habe ihn mal 40 min erlebt - das wirft einem um / ich konnte diese 40 min aber noch nicht wo im Netz finden.

Viel Spass dabei.


Samstag, 5. Juli 2014

Denkendes Denken und fühlendes Denken


Als Hochbegabter 'verstehe' ich sofort, was mir mein Gegenüber 'präzisiert und erforscht' mitteilen möchte. Doch das Ohr und Erfassungsvermögen des Normalos kann / vermag mit solchen Worten (auch schriftlich) nichts anfangen, weil das nicht in dessen Denken PASST. - Im schlimmsten Fall übersetzt der Normalo solche Aussagen nicht, sondern empfindet / fühlt / spürt nur sein Unbehagen, was die erhaltene Botschaft betrifft. Obwohl er nun genau das spürt, was der Begabte sagen möchte, distanziert er sich womöglich vom Gegenüber. Zurück bleibt ein un'gehörter, un'verstandener und auch empathisch un'gefühlter Begabter, der (in seinem schlimmsten Fall) womöglich dann wiederum anfängt, über den missglückten Versuch nachzu'denken. Und es ist mE möglich, vor lauter Denken wohin zu gelangen, wo man nichts mehr spürt.

Samstag, 4. Mai 2013

Die Situation des Profax, Jahr für Jahr ...


Wesenszug Hochbegabung: 
Solche Doktoranden zeichnen sich dadurch aus, dass sie am liebsten das Denken neu erfinden würden. Es "MUSS" 
- ein anderer Ansatz her
- es sind VISIONEN zu bilden
- das System ist falsch und 
- Bewertungsraster müssen neu geeicht werden
- Zudem ist noch X, Y und Z zu bedenken 
- eigentlich ist die vorgegebene Seitenzahl für die Doktor- oder Diplomarbeit viel zu gering. 

Die Dissertation oder Diplomarbeit muss der grosse Wurf werden, schliesslich ist man seit drei Semester überfällig. 

Normalo'Welt: 
Der Professor muss längst kaum noch lehren. Er muss fürs Institut oder den Lehrstuhl Geld beschaffen (Found rising), er muss Partner für Forschungsaufträge finden, er muss Forschungsideen verkaufen, und er muss folgende Doktorarbeiten allesamt bewerten: 
- Student Müller
- Student Eichinger
- Studentin Gromm
- Studentin Geisler
- Student Wille
- Student Mühlemann
- Student Röhrl
- ... und noch ca. 20 mehr, dann noch Gegenlesen, Prüfungsgremium, Rekurse, Doktorfeier, etc. Eigentlich ist er ein Werksarbeiter am Fliessband, Jahr für Jahr. Und nichts in der Welt nervt ihn so, wie Arbeiten, die nicht in der Denk-Norm, der Bewertungs-Norm, der Verfassungs-Norm, der Abgabezeit-Norm oder sonst wie nicht in der Norm sind, denn die machen ihm das Leben schwer, dem armen Kerl. Daher, lieber hochbegabter Doktorand, geschätzte hochbegabte Diplomandin, es ist nicht, dass sie missachtet werden, es ist vielmehr so, dass sie nerven, .. und wie! (Ist sarkastisch zu verstehen). 

Jona Jakob

Freitag, 3. Mai 2013

Das Format der Begleitpersonen


Normalowelt
Es ist sozusagen "gegeben", dass wer PsychotherapeutIn, LehrerIn, Coach wurde, dies im Regelfall der Normalverteilung als Normalo, also als Mensch der grossen Masse geworden ist. Damit ich meinen Gedanken veranschaulichen kann, fahre ich mein Beispiel am Beruf des Therapeuten weiter. Ein Normalo-Therapeut hat ein Normalo-Welt- und Menschenbild, eine Normalo-Sozialisation, ein Normalo-Wertebild/-raster. Er oder sie planen, entscheiden, handeln und kontrollieren nach dem "Gewohnten" eines Normalo-Heranwachsens, bis hin zur reifen Persönlichkeit, die weiter eine Normalo-Persönlichkeit bleibt, normalo-fühlt und normalo-denkt, auch die ganze entwickelte Intuition ist eine Normalo-Intuition. 

Angenommen, ein Normalo'Mensch kommt zur Therapie, weil dieser Mensch etwas Grausames als Trauma erlebte (Krieg, Vergewaltigung, Horror, Panik, Unfall, Flugzeugabsturz, Kindesverlust, etc. etc), so kann ein Normalo'Therapeut hier seinen fachlichen Dienst verrichten, denn VOR dem Trauma des Klienten lebte dieser Mensch in den Normen der Normalo'Welt und auch in seinem Trauma orientiert er/sie sich an den Normen der Normalo'Welt, so auch die begleitende Person bzw. der Therapeut. 

Wesenszug Hochbegabung
Kein Normalo'Therpeut kann einen Menschen mit deutlicher Hochbegabung WIRKLICH UND GANZ erfassen. Das bedeutet übersetzt: nicht genügend einfühlen (unzureichende Empathie), da das Verstehen für einen Normalo'Therpeuten nicht genügend möglich ist - man kann mit einem 10er-Schraubenschlüssel keine 13er-Mutterschraube fassen! 

Es ist nicht so, dass der Normalo'Therapeut zu dumm, zu minder oder sonst negativ bewertet ist - nein, das ist nicht so gemeint oder ausgelegt. Der Normalo'Therapeut ist vollauf ok und leistet im Umfang seiner Möglichkeiten vielleicht beste Arbeit. Doch sind die meisten Hochbegabten seit Geburt um Normen grösser oder es entwickeln sich diese Normen von da an, was bedeutet, dass ein z.B. 30-jähriger Mensch über 30 JAHRE mehr gedacht, mehr gefühlt, mehr reflektiert, mehr gefragt, mehr beantwortet, mehr sinnlich wahrgenommen und geleistet hat. Dieses MEHR kann in seiner oft unerkannten Form (Sehnsucht, verstanden zu werden) nur von jemandem empathisch ganz angenommen werden, der von selbem Format lebt und leben muss. 

Nachtrag von JJ: Habe ich Klientel mit IQ über 150, kann es sein, dass mein Format wieder nicht mehr reicht, mich in die Welt und die Anliegen dieser Klienten einzufühlen - wir reden und arbeiten dann erneut aneinander vorbei, was sofort spürbar wird. Das bedeute: Abbruch und neuen Coach für Höchstbegabte suchen.

Jona Jakob, Zürich

Donnerstag, 2. Mai 2013

Spiel- und Wahrnehmungsbereich


Normalowelt: Hier befindet sich die Mehrheit der Menschen, das Gross, die Gruppe, die Versammlung, also Gruppen, Teams, Publikum, Zielgruppen etc. Für sie ist es das normale Mass und damit die Grösse, in welcher Qualifikationen gemeinsam bemessen werden: z.B. das war ein gutes Konzert, das war ein gutes Essen, das ist gute Kunst und das war ein guter Disco-Abend.

Wesenszug Hochbegabung: Dem gegenüber verfügen Menschen mit Wesenszügen einer Hochbegabung darunter und darüber hinaus Interpretations- und Wahrnehmungsräume bzw. -dimensionen. Für Sie kann - was oben von den Normalos als 'gut' anerkannt wird - das Selbe von minderer, ungenügenden und vor allem unbefriedigener Qualität sein, so dass es sie frustriert, demotiviert und nicht gerade Lebensfroh macht, diese für sie empfundene "Mittelmässigkeit".

Wem das z.B. zum Thema 'Liebe' wiederfährt, im Bereich 'gutes Essen' oder sonst einer hohen Kunst, der bedarf enorm gleich'vermögender Menschen.

Jona Jakob, Zürich

Dienstag, 4. September 2012

Tagesstruktur


Ein möglicher Ansatz, um Normalo'Welt von seiner Gesetzmässigkeit her kennen zu lernen, ist das Studium der Volkswirtschaft: es geht um das "Steuern und Lenken von Massen" bei höchstmöglicher wirtschaftlicher Effizienz. Eine vielbeliebte Technik dabei nennt sich "Kybernetik". Ein Fazit bildet sich ganz von alleine raus: Wir können nicht jeden machen lassen, was er gerade will!

Daher: die Mehrheit geht simplen und allgemein gültigen Strukturen nach. Das sichert die Existenz, das beschert Sicherheit fürs Leben und allgemeine Annahme bzw. Akzeptanz als Schaf unter Schafen. Es bleibt dann eine Frage der inneren Orientierung, ob ich das Mass der Dinge als eine Zumutung empfinde, oder ob ich das gerne 'einfach' bediene.

Anknüpfungsversuche


Ob die Vielfälltigkeit einer HB oder das Feingefühl der Hochsensibilität ... es bedarf a) der Anknüpfpunkte, b) einer Anzahl gleicher Interessen und Erfahrungen und c) einer Mehrzahl an differenzierbaren Feinheiten. Für die hier krude überzeichnete Kombination eignet es sich wenig. Doch dafür entsteht ab und zu der Zauber, dass sich wer für einen 220V-Stecker hält und dann in der Begegnung mit dem 40-Pol-Stecker feststellt, selber zu passen. Im Wesen von HB und HS lässt es sich am leichtesten erkennen, von selber oder ähnlicher Prägung zu sein. Magic.

Sonntag, 26. August 2012

Sonntagsidyll


Sie möchte Ihrem Vater sagen, dass Sie in der The New York Times einen Druckfehler fand.

Jona Jakob, 2012

Freitag, 24. August 2012

Einfach denken



Jaaa, die Frage hat keine Hintergründigkeit und Neeeiiin, sie soll nicht neu interpretiert werden. Basta. Lernen Sie, dass die Aufgabenstellung so simpel ist, wie sie da steht. Nothing else. Please! Ist mir egal, was Sie denken.

Jona Jakob

Lösungsorientiert vs. Problemlosigkeitsorientiert


No comment.

Vielleicht: Wer seine Problemlosigkeitsorientierung hartnäckig schult, wird enorme Schritte machen. Da so ein Entscheidungsträger eine grosse Verantwortung  buckelt, legen Sie Ihre ganze Kompetenz ins "Ihm leicht machen". Sie werden sehen, es flutscht wie blöde. Wollen Sie doch etwas Profil zeigen, dann geben sie der KISS-Lösung (keep it simple & stupid) eine (sprich: 1) Zusatzlösung dazu, oder besser nur 50% von dieser. Damit kann sich dann der Entscheidungsträger als "innovativ" brüsten oder als "nachhaltig".

Aber nehmen Sie von allen möglichen Lösungen nur die einfachste und sie darf die eigentliche Lösung nicht belasten. Es muss sozusagen "by-the-way" machbar sein - Auf JEDEN FALL stellen Sie bei der Zusatzlösung sicher, dass man ohne jeden Aufwand ganz auf sie verzichten kann. Das verkürzt jedes Meeting ungemein und Sie erfahren eine hohe Dankbarkeit hierfür.

Hingegen: Bei Vorschlägen, mit denen sich der Verantwortliche sein Denkmal im Leben setzt, DA nun sollten Sie wirklich alles Unerdenkliche und Pompöse in die Waagschale werfen, was Ihrer Fantasie zu entspringen mag.

Jona Jakob, 2012

Mittwoch, 22. August 2012

Arbeitswelt I - Vorstellungsgespräch


So leid mir das tut - Gesamtziele definieren Gesamtaufgaben. Diese werden aus Gründen der effizienten Arbeitsteilung in Teilziele und Teilaufgaben geteilt, z.B. Marketing / Finanzen / Produktion / Administration. Diese werden erneut in Unteraufgaben eingeteilt, wie z.B FIBU / BEBU / Mahnwesen / Controlling. Danach wird der Stellenbedarf erstellt und das ergibt dann das Organigramm.

Eine (sprich 1) Stelle ist dann die Teilaufgabe einer Teilaufgabe einer Teilaufgabe eines Teilziels. Der ganze Spielraum, den es dort zu verhandeln gibt, sind die drei stellenbestimmenden Komponenten: Aufgabe(n), Verantwortung und Kompetenz(en). Dies aber niemals über den Rahmen der Stelle hinaus.

Mehr'Aufgaben erhalten Sie später schon - als Projektaufgaben, die zum Stellenbeschrieb hinzu zu erfüllen sind - selbstsprechend bei gleichbleibenden Bedingungen.

DAS ist Ihre neue Stelle - und meistens ist es gar keine 'neue' Stelle, sondern eine alte ... - denken Sie mal darüber nach.

Mehr bleibt nicht. Da es funktioniert, wird es so wenig geändert, dass wir in einem Coaching nicht darüber reden müssen. Ausser Sie werden selbständig und ändern es ...

Jona Jakob, 2012

Nicht sexy I - Morgenwäsche


Nichts ist erotischer, als intellektueller Geist. Wer je einen 'gescheiten, eloquenten, versierten und erfahrenen' Partner hatte, ob nun Mann oder Frau, der erinnert sich vorallem per Schaudern wegen des  Folgepartners ("nach" diesem wunderbaren Menschen zu dem man die Beziehung unterdessen verlor), wie geil es ist, mit jemandem zusammenzusein, der/die es drauf hat - aber so manchmal nicht sexy.

Jona Jakob, August 2012

Dienstag, 21. August 2012

Sich begrüssen

Um in den Kontakt mit Mitmenschen zu kommen, eignet es sich, sich selbst einen Moment aussen vor zu lassen und sich auf den anderen einzustellen. In Normalo'Welt ist ein Hallo, Guten Tag, Grüss Gott, Grüezi, Moin kontaktschaffender, als jeder Mit'Einbezug in die eben begangene Gedankenwelt. Normalo'Welt möchte nicht eines der Themen besprechen, sondern sie möchte grüssen. Nichts mehr.

Jona Jakob, August 2012

Montag, 20. August 2012

Die Normalo-Bandbreite bei HB

Das Fühlen, Denken und Handeln verläuft für Normalos in einer gewissen Bandbreite. Im Zeitverlauf einer Stunde oder eines Tages, von Wochen oder Monaten und Jahren ergeht es dem Menschen bei HB etwa so: mehr fühlen, mehr wissen, mehr können, tiefer fühlen, unsicherer, versagen-obwohl-man-weiss ... bei HB schiesst das Leben oberhalb und unterhalb der Normalverteilung raus - ab da an fühlt sich Leben bei HB ungesehen, ungefühlt und unverstanden an (hellblaue Zonen).

Jona Jakob, 2012

Eigentlicher Lösungsbereich bei HB

Sozusagen sämtliche "Lösungen" (= Lösungen, Rezepte, Anwendungen, Menuführungen, Konzepte, Produkte, Leitfäden, etc. etc sind für die 'Mehrheit' der Menschen gefertigt. Diese erfassen Angebote und Nutzen im hellblauen Bereich - dort ist der grösste Markt bei kleinstem Bedenken.

Jona Jakob, August 2012.